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Entfernung von Polypen am Gebärmutterhals: So läuft es ab

26. März 2026

Ein kurzer Leitfaden für alle, die wissen möchten, wie die Entfernung von Polypen am Gebärmutterhals beim Frauenarzt abläuft und was Sie vor und nach der Behandlung erwartet.

Untersuchungsstuhl für Frauen beim Arzt

Was sind Polypen im Gebärmutterhals?

Polypen am Gebärmutterhals sind kleine, gutartige Gewebewucherungen, die an der Schleimhaut des Gebärmutterhalses sitzen. Sie können unterschiedlich groß sein und werden oft zufällig bei einer gynäkologischen Untersuchung entdeckt.

In den meisten Fällen verursachen Polypen keine ernsthaften Probleme. Viele Frauen bemerken sie erst, wenn sie wegen anderer Symptome oder im Rahmen einer Routineuntersuchung von einem Gynäkologen untersucht werden.

Auch wenn sie fast immer gutartig sind, entscheidet sich ein Gynäkologe oft dafür, sie zu entfernen. Dies ermöglicht eine genauere Untersuchung des Gewebes und kann gleichzeitig eventuelle Beschwerden beseitigen.

Wie werden Polypen am Gebärmutterhals erkannt?

Polypen werden in der Regel bei einer routinemäßigen gynäkologischen Untersuchung entdeckt. Dabei verwendet der Gynäkologe ein Spekulum, um einen klaren Blick auf den Gebärmutterhals zu erhalten.

Befindet sich der Polyp am äußeren Rand des Gebärmutterhalses, ist er oft bereits während der Untersuchung direkt zu erkennen. Er sieht typischerweise wie eine kleine, weiche Wucherung an der Schleimhaut aus.

Ergänzende Untersuchungen

In manchen Fällen kann der Gynäkologe einen Zellabstrich vom Gebärmutterhals entnehmen. Dies geschieht, um sicherzustellen, dass keine Anzeichen für Zellveränderungen vorliegen.

Falls eine weitere Abklärung erforderlich ist, kann der Gynäkologe eine Ultraschalluntersuchung oder eine spezialisiertere gynäkologische Untersuchung empfehlen.

Vorbereitung vor der Entfernung eines Polypen

Bei den meisten Patientinnen erfordert die Entfernung eines Polypen nur minimale Vorbereitungen. Der Eingriff ist relativ einfach und kann oft im Rahmen einer gynäkologischen Untersuchung durchgeführt werden.

Vor der Behandlung wird Ihnen der Gynäkologe erklären, wie der Eingriff abläuft und was Sie dabei erwartet. Sie haben dabei auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eventuelle Bedenken zu klären.

Normalerweise ist es nicht notwendig, vor dem Eingriff zu fasten oder besondere Vorkehrungen zu treffen. Die meisten Patientinnen können zur Behandlung erscheinen und kurz nach dem Besuch beim Frauenarzt wieder nach Hause gehen.

So läuft die Entfernung von Gebärmutterhalspolypen ab

Die Entfernung selbst ist in der Regel ein schneller und schonender Eingriff. Sie wird normalerweise in der Praxis von einem Gynäkologen durchgeführt und dauert oft nur wenige Minuten.

Der Gynäkologe führt ein Spekulum in die Scheide ein, um Zugang zum Gebärmutterhals zu erhalten. Anschließend wird der Polyp vorsichtig mit einem kleinen Instrument erfasst.

Der Polyp wird in der Regel entfernt, indem man ihn am Stiel abdreht. Nach der Entfernung achtet der Gynäkologe darauf, dass der Bereich nicht unnötig blutet.

Anschließend wird der Polyp häufig zur mikroskopischen Untersuchung eingeschickt, um sicherzustellen, dass das Gewebe gutartig ist.

Tut es weh, wenn ein Polyp entfernt wird?

Die meisten Frauen verspüren während des Eingriffs beim Frauenarzt nur leichte Beschwerden. Manche beschreiben es als kurzzeitige Krämpfe, die an leichte Menstruationsschmerzen erinnern.

Da sich die Polypen auf der Schleimhaut befinden, ist der Eingriff oft relativ schonend. In vielen Fällen ist daher keine Betäubung erforderlich.

Wenn der Polyp größer ist oder tiefer im Gebärmutterhals sitzt, kann der Gynäkologe eine Lokalanästhesie vornehmen. Das hängt von der jeweiligen Situation ab.

Nach dem Eingriff können für einige Tage leichte Schmerzen oder Schmierblutungen auftreten, was völlig normal ist.

Was passiert nach der Entfernung?

Nachdem der Polyp entfernt wurde, wird er in der Regel zur Gewebeuntersuchung eingeschickt. Dort wird er in einem Labor analysiert, um sicherzustellen, dass keine abnormalen Zellen vorhanden sind.

Das Ergebnis ist in den allermeisten Fällen völlig normal. Die Untersuchung bietet jedoch zusätzliche Sicherheit, sowohl für Sie als auch für Ihren Frauenarzt.

Ihr Frauenarzt wird sich in der Regel mit den Ergebnissen der Untersuchung bei Ihnen melden, falls eine Nachuntersuchung erforderlich ist. Ansonsten sind für die Behandlung selten weitere Maßnahmen erforderlich.

Was sollten Sie nach der Behandlung beachten?

Nach dem Eingriff beim Frauenarzt können Sie in der Regel noch am selben Tag wieder Ihren normalen Aktivitäten nachgehen. Viele verspüren nur leichte Beschwerden.

Es ist normal, dass es einige Tage lang zu leichten Schmierblutungen kommt. Manche verspüren dabei auch leichte, menstruationsähnliche Schmerzen im Unterbauch.

Tipps für die Tage danach

Damit der Körper zur Ruhe kommt und heilen kann, empfiehlt der Gynäkologe oft Folgendes:

  • Verzichten Sie für ein paar Tage auf Geschlechtsverkehr
  • Verzichte für kurze Zeit auf Tampons
  • auf Anzeichen einer Infektion achten

Wenden Sie sich an einen Frauenarzt, wenn Sie starke Blutungen, Fieber oder starke Schmerzen haben.

Können Polypen wieder auftreten?

In manchen Fällen können später neue Polypen entstehen. Das liegt daran, dass die Schleimhaut des Gebärmutterhalses weiterhin kleine Gewebewucherungen bilden kann.

Für die meisten Frauen ist die Entfernung jedoch ein einfacher Eingriff, der das Problem löst. Bei vielen treten die Polypen nicht wieder auf.

Wenn Sie bereits Polypen hatten, kann Ihr Frauenarzt regelmäßige gynäkologische Untersuchungen empfehlen. So lassen sich eventuelle neue Veränderungen frühzeitig erkennen.

Untersuchung und Behandlung beim Frauenarzt

Wenn bei Ihnen ein Polyp festgestellt wurde oder Sie Beschwerden im Unterleib haben, kann es sinnvoll sein, sich von einem Gynäkologen untersuchen zu lassen. Ein Gynäkologe ist Facharzt für Frauenkrankheiten und verfügt über umfangreiche Erfahrung mit Untersuchungen und Behandlungen im Unterleib.

Bei Lægerne Danmark können Sie sich von einem Gynäkologen untersuchen lassen, der schnell feststellen kann, ob es sich um einen Polypen handelt und ob dieser entfernt werden sollte. In vielen Fällen können sowohl die Untersuchung als auch die Behandlung im Rahmen desselben Termins erfolgen.

Das bedeutet, dass Sie ohne lange Wartezeiten Klarheit erhalten. Für viele Patienten ist es beruhigend, eine schnelle Beurteilung zu erhalten und den Polypen gegebenenfalls sofort entfernen zu lassen.

Der Gynäkologe wird gleichzeitig dafür sorgen, dass der Polyp zur Untersuchung eingeschickt wird, damit Sie die Gewissheit haben, dass es sich um eine gutartige Veränderung handelt.